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Polaris

Biosfera

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Royal Canin
Royal Canin Malaysia
Heiko Weissinger, General Manager von Royal Canin in Malaysia, hatte als Gäste Lim Ee Ming und See Olivia aus Singapur dabei.
Die beiden sind Großhändler von Royal Canin und nutzten den Besuch in der Zentrale in Köln zu einen Alpen-Trail-Abstecher.
Wie man sehen konnte machte ihnen das Rennen und vor allem der Schnee sichtlich Spass.

Mike Holz
Derzeit zu Gast bei Heini Winter ist Mike Holz mit seiner Frau Jackie. Heini und Mike verbindet eine lange Freundschaft.
Heini Winter hatte einige Hunde aus dem Kennel von Mike Holz in  der Nähe von Fairbanks in Alaska. Sein Geld verdiente Mike Holz mit einer Baufirma, die er nun verkaufte und nach Kentucky umsiedelte. Ganz zur Ruhe hat er sich noch nicht gesetzt, er hat nun auf seiner Ranch eine Hobby-Rinderzucht. Der Hund in der Jacke von Mike ist ein Toy-Griffon aus der Zucht von Dagmar Kriegler. Infos Toy-Griffon Zucht

Gäste aus Russland
Ekatarina Vaksova und Vladislav Onischenko aus Moskau kamen zum Alpen-Trail um sich einmal die Organisation eines solchen Rennens anzuschauen. Bei ihnen zu Hause gibt es viele Schlittenhundebesitzer, darum wollen sie dort ein Sprintrennen organisieren.
Sie wurden die ganze Woche über an verschiedenen Positionen eingesetzt.

21.01.2012 Abschlussfeier:
Am Abend fand im Sporthotel an der Rotwandbahn die Abschlussfeier statt. Man sah nur glückliche Gesichter und eigentlich ist es ja wirklich so, dass es beim Alpen-Trail nur Gewinner gibt. Die Rookies haben dazugelernt, völlig neue Trails kennen gelernt und wenn sie schlau waren konnten sie den "Profis" über die Schulter schauen. Das traumhafte Winterwetter die ganze Woche über, sorgte für zusätzliche Glücksgefühle.
Nach dem Abendessen dankte Lutz Binzer zuerst den Helfern, Gemeinden, Sponsoren und all denen die es möglich machten, dass Alpen-Trail überhaupt stattfinden kann, danach kam es zur Preisverteilung: die ersten der beiden Gespannklassen erhielten jeweils einen Schlitten von Ernst Danler, Pavel Sarkovsky konnte ein Paar neue Langlaufski mit nach Hause nehmen. Ein besonderes Jubiläum konnte Heini Winter feiern, bereits zum zehnten mal steht er nun als Gesamtsieger eines Alpen-Trail Rennens fest. Zuversichtlich die kurze Ansprache von Georg Hörmann (Royal Canin): er fühlt sich hier unter Freunden und Freunde lässt man nicht im Stich. Er versprach somit  dass Royal Canin weiterhin versucht das Rennen zu unterstützen. Danach wurde richtig Party gemacht, es hielt sich kaum noch jemand auf seinem Sitz, vor allem als Lutz Binzer als Co-Sänger der Band auf die Bühne musste.
 
21.01.2012
Heute ist letzter Renntag. Es hat über Nacht geschneit, das hat dem Trail der gestern doch schon etwas hart war, gut getan. Zur Startzeit war es noch trüb am Himmel. Schade, aber Fotografen scheinen Pessimisten zu sein, den kaum gestartet, kam die Sonne heraus und oben auf der Nemes-Alpe war traumhaftes Wetter, alles verschneit und Sonnenschein, normalerweise ein Garant für tolle Fotos.
Am Start kam Helmut Peer und Martin Dickel nicht richtig weg, am Hang hatte Lukas Kriegler eine Verwicklung, aber Vater Winfried stoppte und half kurzerhand. Das nennt man Teamarbeit. Der weitere Verlauf des Rennens wurde dann spannend. Die Wartenden im Zielraum hatten immer den Skilift im Blick, wer da wohl als Erster herunterkommen würde. Plötzlich Marte Heilemann und mit etwas Abstand Heini Winter, der auf der Zielgeraden nochmal richtig Druck machte und an Marte Heilemann herankam. Aber es langte allemal zu seinem 10. Alpen-Trail Sieg. Tolle Leistung auch von Helmut Peer, er hat sich noch auf Platz drei vorgekämpft, vor Lutz Binzer der immer in Sexten beim Massenstart einer der Ersten am Skilift ist.
In der 6-Hundeklasse holte sich Lukas Kriegler, der über die ganze Woche eine gute Leistung zeigte, noch einen verdienten Tagessieg.
Nicht mehr zu nehmen war Sylvia Ulrich der Gesamtsieg in dieser Klasse. Sie kam vor Martin Dickel als Zweite ins Ziel.
Pavel Sarkovsky, als einziger von vier Skijörern erreichte das Ziel in Sexten und steht damit als Gesamtsieger fest.

 
20.01.2012
Heute morgen Neuschnee und Wind, keine besonders freundlichen Bedingungen für die sonnenverwöhnten Alpen-Trail Musher.
Gestern Abend in der Pizzeria meinte Heini Winter, dass dieses Rennen noch ein richtiger Krimi werden würde. Das war dann auch der Fall, denn mehrmals wurden die Positionen unter den ersten drei gewechselt. Kurz hinterm Kreuzbergpass wurde Heini Winter von Marte Heilemann überholt, auf dem flachen Stück nach der Nemes-Alpe kam er aber wieder an ihr vorbei, musste aber an der wirklich steilen Auffahrt zur Klammbach-Alm mit seinen 6 Hunden dann Marte Heilemann wiederum vorbei gehen lassen. Nach der Nemes-Alpe fuhr aber die Norwegerin in ein Loch und musste erst mal kurz ihr Team sortieren. Das nutzte jetzt auch noch Helmut Peer um an ihr vorbei zu kommen. Peer der sich im Verlauf vor Winter setzen konnte hatte aber bei der Abfahrt eine Kollision mit Zuschauern die hier zu den Almen hochwandern. Im Ziel in Sexten dann der folgende Einlauf: Marte Heilemann vor Heini Winter und Helmut Peer. Der Situation für morgen schaut aber für Heini Winter nicht schlecht aus. 6:23 Minuten muss Heilemann schneller sein um das Rennen noch gewinnen zu können. Ein sehr starkes Rennen fuhr heute der Schweizer Luzi Bernhard, Position vier für ihn vor Volkmar Stuber und Lutz Binzer. Etwas durch den Wind waren heute die Leithunde von Winfried Kriegler, zuerst nahmen sie oben an der Klammbach-Alm nicht den Weg über die Brücke, sondern wollten mal direkt durch den Klammbach fahren. Es kostete etwas Zeit bis Kriegler sich auf der anderen Seite wieder zum Weg hochgekämpft hatte. Zu allem Übel gingen sie auch noch unten kurz vor dem Ziel falsch und fuhren den Trail der gestrigen Nachtfahrt nach Hause.
6-Hundeklasse, hier hatte der Physikstudent Martin Dickel schon angekündigt dass die letzten Etappen noch die Messer gewetzt werden. Sylvia Ulrich hat aber immer noch einen respektablen Vorsprung von 10 Minuten vor Martin Dickel und Lukas Kriegler und kann den letzten Lauf beruhigt angehen. An der Klammbach-Alm führte noch Lukas Kriegler, konnte aber Martin Dickel bis zum Ziel nicht halten. Sylvia Ulrich blieb dahinter und musste nur zusehen dass der Abstand nicht zu groß wurde. Dahinter gewohntes Bild, Thorsten Ballas vor den reinrassigen Gespannen von David Arnold und Nino Neubauer. Dazwischen wieder der Niederländer Leon Ruiten vor dem Rest der Truppe. Einen einsamen Kampf mit sich selbst führte wieder Pavel Sarkovsky durch den Neuschnee.

19.01.2012
Leider gibt es zum Nachtrennen keinen ausführlichen Rennbericht. Schwarze Hunde in schwarzer Nacht, ansonsten konnte man nicht viel sehen, geschweige denn irgendwelche Positionen ausmachen. Einfach mal in Ergebnisliste schauen. Es war vom Verkehrsamt sehr stimmungsvoll gemacht, mit Fackeln an der Strecke und Musik und Ansage im Start-Zielbereich. Anschließend gab es noch Leckeres bei den beiden Köchen Dieter und Karl-Heinz. Heute eingetroffen sind die Vertreter des Sponsors Royal-Canin, allen voran Heiko Weissinger und Georg Hörmann.

18.01.2012
Eigentlich sollte der Tagesbericht schon längst fertig sein, aber nachdem es gestern Abend im Tuscherhof noch so gesellig war, beginne ich erst heute zu schreiben. Die meisten von uns sind schon nach Sexten abgereist um den Trail für die Nachtfahrt vorzubereiten, die dieses Jahr zum Gesamtergebnis zählt.
Bei der 4. Etappe wurden erstmals die Sieger der ersten drei Etappen auf Platz zwei verwiesen. So stand Marte Heilemann ganz oben, gefolgt von Heini Winter und Volkmar Stuber. Lutz Binzer, trotz schweren Beinen auf Platz vier, gefolgt von Helmut Peer mit zwei Minuten Rückstand. Es folgten Winfried Kriegler und Luzi Bernhard noch vor den beiden Österreichern Offer und Föger. Christian Moser ist zwar Letzter in dieser Klasse, aber es ist schön zu sehen was er für einen Spaß er an dem Rennen hat. Egal ob Anstieg oder Abfahrt immer lächelnd fährt er seine Kilometer ab.
Erstmals in der 6-Hundeklasse stand der junge Nachwuchsfahrer Martin Dickel ganz oben auf dem Siegerpodest. Sylvia Ulrich konnte aber noch mit einer Minute Vorsprung sich vor Lukas Kriegler setzen, dem die Probleme wegen seines Sturzes vom Vortag nicht anzumerken waren. Es folgte Thorsten Ballas vor den reinrassigen Gespannen von Dave Arnold, Nino Neubauer, danach der Niederländer Leon Ruiten. Christian Münkel und Johannes Wahrhausen scheinen langsam in Fahrt zu kommen und bewegen sich nun innerhalb des Zeitlimits.
Bei den Skijörern musste Pavel Janovsky nach wenigen Metern wieder umdrehen, da sein Hund alleine nicht laufen will und sein zweiter Hund nicht einsatzbereit war. Etwas Pech hatte auch Pavel Sarkovsky, dem oben auf der Plätzwiese die Bindung seines Skis brach. Er ging die ganze Strecke zu Fuß weiter. Es wurde Entschieden für ihn Ersatzski am Stakeout zu holen. Daniele Bartolini gab mal richtig Stoff mit seinem Skidoo und brachte Pavel neue Ski entgegen, somit konnte er die letzten Kilometer noch auf Ski abfahren. Er ist nun inzwischen der einzige Teilnehmer in dieser Klasse und steht schon als Sieger fest, aber auch er muss noch drei weitere schwierige Etappen bewältigen.

17.01.2012
Heute 51 Kilometer und 1743 Höhenmeter, das ist schon eine große Leistung die heute die Teams zu bewältigen hatten.
Es hatte in der früh noch -14°, wurde jedoch während des Laufes immer wärmer, die Wahl des richtigen Wachses war wohl eher Glückssache. Nach dem Start waren erst mal ein paar Straßenüberquerungen zu meistern, danach ging es die bekannten Wege hoch vorbei am Brückele, über die Rodelbahn zur Plätzwiese. Hier hatte sich das Feld schon zusammengeschoben und die begeisterten Zuschauer sahen oft mehrere Teams gleichzeitig. Unten in Schluderbach hatten allerdings mehrere Musher Probleme mit einem verrückten Langläufer der mit seinem Stock den Hunden drohte und in die Teams spuckte. Aber das ist eine Ausnahme, gerade die italienischen Damen sind immer ganz hin und hergerissen von den schönen Hunden. Bella Cani!
Zum Sport: Heini Winter war wieder mal am schnellsten im Ziel, er benötigte für die 51 Kilometer nur 2 Stunden und 17 Minuten.
Marte Heilemann, heute mit acht Hunden im Rennen, kam drei Minuten später ins Ziel. Helmut Peer freute sich auf einen Platz auf dem Stockerl und meinte wohl, dass jetzt das Rennen für ihn erst so richtig beginnt. Helmut Peer wird sicherlich versuchen seine Position in der Gesamtwertung noch zu verbessern. Volkmar Stuber, heute (nur) Vierter, liegt jetzt zwar noch Gesamt an zweiter Position, aber Marte Heilemann hat nur noch knapp eine Minute Rückstand. Wieder einen super Lauf hatte Lutz Binzer, er kam nur 30 Sekunden später als Stuber ins Ziel. Dahinter sind wieder die beiden Freunde Gerhard Offer und Erwin Föger, vor dem Schweizer Luzi Bernhard, dem es heut anscheinend erstmals richtig rund lief, obwohl bei der Rückfahrt die Hunde ab Brückele nicht mehr so richtig wollten. Anscheinend erinnerten sie sich, dass da doch immer der Stakeout war.
In der 6-Hundeklasse hatte wiederum Sylvia Ulrich die Nase vorne. Es wäre für sie heute sicherlich knapp geworden, denn Lukas Kriegler fuhr heute ein fantastisches Rennen. Er hatte sich ein Stück an Heini Winter hängen können, aber bei der Abfahrt an der Stolla Alm kam er unvermittelt zum Sturz. Die Hunde gingen durch, konnten aber glücklicherweise nach ein paar Metern durch den Streckenposten gestoppt werden. Er selbst war einen kleinen Abhang hinunter gerutscht und musste sich durch den losen Schnee wieder hoch kämpfen. Er humpelte mit starken Schmerzen zurück zum Team, sortierte dieses und fuhr dann weiter. Er hat nun ein Problem mit den Bändern und wir hoffen alle, dass er morgen wieder an den Start gehen kann. Toi toi toi Lukas! Dass er dennoch auf Platz drei gelandet ist, zeigt die Form die er vor dem Sturz hatte. Martin Dickel durfte sich heute auf Platz zwei freuen. Er liegt nun Gesamt auf Platz drei mit einer Minute Rückstand zu Kriegler, gefolgt von Thorsten Ballas. Nach wie vor die Nase vorn bei den Pure Breed Mushern hat der Schweizer David Arnold. Er konnte nach dem Rennen mit Genuss seine obligatorische Pfeife rauchen. Nino Neubauer, der als Rookie natürlich die Strecke noch nicht kennt, machte es aber seht gut und kam noch weit vor Christian Münkel ins Ziel.
Bei den Skijörern startete heute der Favorit, Pavel Janovsky mit nur einem Hund und musste postwendend den Tagessieg seinem Landsmann Pavel Sarkovsky überlassen.
Heute Abend ist im Gasthof Tuscherhof Musherabend., da werden wohl noch ein paar Geschichten zu hören sein, die heute auf dem Trail passiert sind.

15.01.2012
Vincent Stuber wird mit seinen Geschwistern im fernen Wurzelbühl schon gespannt am Computer nach den Ergebnissen des heutigen Tages gesucht haben. Aber keine Sorge, Papa Volkmar war auch heute sehr erfolgreich und kam wieder hinter Heini Winter als Zweiter ins Ziel. Marte Heilemann fuhr heute, um das Team bergab besser kontrollieren zu können, nur mit 6 Hunden. Sie verlor bergauf etwas Zeit, Lutz Binzer verpasste aber dennoch nur knapp diesen Podiumsplatz. Es folgten Helmut Peer und Winfried Kriegler. In dieser Klasse hatten alle Teilnehmer die gleiche Platzierung wie am Vortag.
Etwas mehr Bewegung war in der 6-Hundeklasse. Sylvia Ulrich hat zwar nach wie vor die Männer hinter sich im Griff, aber heute war ihr Martin Dickel am engsten auf den Fersen, gefolgt von Lukas Kriegler. Thorsten Ballas konnte dem Tempo nicht ganz stand halten. Erstes Team mit reinrassigen Hunden ist nach wie vor Dave Arnold aus der Schweiz, aber mit nur einer Minute Abstand folgte schon der jüngste Teilnehmer im Feld, Nino Neubauer aus Königsee am Rennsteig. Dave Arnold und Nino Neubauer sind selber auch sehr sportlich und es dürfte noch einen spannenden Kampf zwischen den beiden geben.
Schlechte Neuigkeiten gab es bei den Skijörern. Ernst Wuchterl musste seine Startnummer bei Rennleiter Aad Hekkers abgeben, weil er bei einem Sturz mit dem "Hinterteil" auf einen hervorstehenden Felsen kam und sich Prellungen zuzog. Es ist alles nicht so schlimm wie mir Ernst versicherte, er will nach Hause fahren und auch schon wieder trainieren, aber für die anstrengende Tour beim Alpen-Trail muss man eben hundertprozentig fit sein. Er kommt am Freitag wieder nach Sexten, um dem Ende des Rennens beizuwohnen. So bleiben in dieser Klasse nur noch Pavel Janovsky und Pavel Sarkovsky übrig, nachdem der Schweizer Andreas Ziltener wegen Überschreitung des Zeitlimits nach Hause gehen musste.

14.01.2012
Endlich, heute ist der Startschuss zum 15. Alpentrail gefallen. Die Musher/innen wurden in die traumhafte Bergwelt der Biosfera Val Müstair, einem Naturschutzgebiet mit einzigartiger Tier-und Pflanzenwelt, entlassen. Zuerst wurden die Skijörer eine halbe Stunde vor dem Hauptfeld auf die Strecke geschickt. Relativ schnell führte Pavel Janovsky, gefolgt von Ernst Wuchterl das Feld an. Es ist ein Augenschmaus Pavel Janovsky auf der Strecke zu beobachten, er rauscht Souverän die Abhänge hinunter und ist natürlich bergauf auch sehr stark. Seine Zeit hätte in der 6-Hundeklasse zu Platz 6 gereicht. In dieser Klasse scheint der Claim schon abgesteckt zu sein. Ernst Wuchterl wird es schwer haben die verlorene Zeit noch aufzuholen. Enger wird es da schon hinter ihm, denn Pavel Sarkovsky folgt ihm  mit nur ca. 2 Min. Rückstand. Egal welcher Platz, die Strecke überhaupt zu bewältigen ist eine riesen Herausforderung.

Um 10 Uhr startete dann die 6-Hundeklasse. Der schnellste unter den Rookies war kein unbekannter Name, Lukas Kriegler belegte bei seinem Alpen-Trail Debüt gleich mal Platz zwei. Wie zu erwarten war, fuhr die schnellste Zeit an diesem Tag, Sylvia Ulrich. Auf dem Rückweg hatte Lukas Kriegler etwas Zeit gegenüber Ulrich verloren. An dritter Stelle dann Thorsten Ballas, gefolgt von Martin Dickel. Ballas wird sich anstrengen müssen, denn der junge Vöhringer wird vielleicht, wie schon im vergangenem Jahr, zu jeder Etappe etwas schneller. Mit etwas Abstand folgt dann die Nordic Breed Fraktion, angeführt von Dave Arnold aus der Schweiz und Nino Neubauer, dessen Vater schon mehrmals das Trans-Thüringia gewonnen hat, gefolgt von Christian Münkel, der ebenfalls das erste mal am Alpen-Trail teilnimmt.

In der "Königsklasse" gab es gleich mehrere Überraschungen. Als Favoritin war Marte Heilemann angereist, für sie etwas enttäuschend, Rang drei. Heini Winter, bekannt für schnelle Zeiten, kam auf Platz eins. Er war bei der Talfahrt sowie auf der Rückfahrt von S-charl jeweils der Schnellste. Der Dritte, Volkmar Stuber schob sich ganz unauffällig zwischen Marte und Heini. Sicher einer der Favoriten ist Helmut Peer, er verlor aber auf der Rückfahrt 10 Minuten auf Heini. Dieser ungewöhnliche Zeitabstand muss noch analysiert werden, jetzt kommen  aber erst die Etappen die Helmut Peer besser liegen. Lutz Binzer mit einem starken Team am Start, fuhr Talwärts die gleiche Zeit wie Peer und machte auf dem Rückweg gegenüber Peer vier Minuten gut. Winfried Kriegler dann auf Platz 6 vor den beiden Österreichern Gerhard Offer und Erwin Föger.

Die Strecke war in einem guten Zustand, es war überraschenderweise keine Unmengen von Schnee vorhanden, hatte man doch die letzte Zeit immer wieder von Schneechaos in den Bergen gehört, aber es reichte um den Trail in einen guten Zustand zu bringen. Es gab an wenigen Abfahrten vor allem für die Rookies Probleme, vor allem an den hängenden Kurven. Aber es kamen alle Teilnehmer wohlbehalten am Ziel an. Dort hatte die Biosfera Val Müstäir ein Rahmenprogramm organisiert. Unter anderem hat ein Motorsägekünstler einen Adler aus einem Stück Holz geschnitzt. Dieser wurde am Abend von Winfied Kriegler in einer lustigen Weise amerikanisch versteigert. Heini Winter heute nicht nur als schnellster im Ziel, auch hier hatte er die Nase vorne und erhielt den Zuschlag.

13.01.2012
Bei Ankunft in Lü bot sich die traumhafte Bergkulisse von seiner schönsten Seite. Jedoch aus dem Wagen ausgestiegen pfiff einem ein eisiger Wind um die Ohren. Der Wind ist auch das Problem der Trailmarker, denn oben am Kamm ist der Schnee teilweise wie weggefegt.
Es wird aber möglich sein die Stellen zu umgehen und wie geplant nach S-Charl zu fahren. Das Teilnehmerfeld wird immer dünner dieses Jahr, heute hat auch noch Klaus Hofmann abgesagt. Der Vorteil ist nun natürlich der ausreichende Stake-Out-Platz der nun zur Verfügung steht und nicht nur dieser sorgt für gute Stimmung. Auch die Staffmitglieder sind nun vollzählig angereist. Es gab da einige Überraschungsmomente bei der Begrüßung, waren da doch welche gegenüber dem Vorjahr sichtbar schlanker geworden. Um 20 Uhr beginnt nun das Mushermeeting.

12.01.2012
Immer noch traumhaftes Wetter in Lü. Vorhersage für Samstag und Sonntag sonnig und sehr kalt.
Der Trail ist präpariert und in einem sehr guten Zustand. Streckenführung bis auf kleine Abweichungen wie vergangenes Jahr.
Morgen werden Thorsten Kreft, Daniele Bartolini und Roberto Gerolami mit der Ausschilderung beginnen.
Gut angekommen sind heute die beiden Schweden Kenth Smitt und Olle Rosén.

11.01.2012
Traumhaftes Wetter in Lü.
Lutz Binzer und Kristiane Zöllner haben mit den Vorbereitungen begonnen. Es läuft alles wie geplant.
Rennleiter Aad Hekkers ist heute eingetroffen.
Marte Heilemann ist bei Erwin Föger und Gerhard Offer angekommen und absolviert dort ihre letzten Trainingseinheiten.
Heini Winter ist zusammen mit Mike Holz für den letzten Feinschliff nach Langtaufers gefahren.

Bericht von Hans Rogg